Eisenmangel? Check dein Eisen
Eisen ist ein lebenswichtiges Element für den menschlichen Organismus. Finden Sie mit unserem interaktiven Check heraus, ob Ihre Beschwerden auf einen Eisenmangel hinweisen.
Häufige Anzeichen eines Eisenmangels
Wählen Sie alle Symptome aus, die Sie in den letzten Wochen oder Monaten bei sich beobachtet haben:
Hinweis: Dieser Selbstcheck ersetzt keine medizinische Diagnose. Eine verlässliche Feststellung erfolgt durch eine labordiagnostische Blutuntersuchung (u. a. Ferritin) bei einer Ärztin oder einem Arzt.
Warum ist Eisen ein lebenswichtiges Element?
Ohne Eisen läuft im menschlichen Organismus nichts. Erfahren Sie, wie Eisen in Zellen und Darm wirkt.
Ein Eisenmangel kann die Ursache für Funktionsstörungen sein. Es ist ganz einfach: Ohne Eisen läuft im menschlichen Organismus nichts. Im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, sorgt Eisen dafür, dass Sauerstoff gebunden und in die Zellen transportiert wird.
Doch die Rolle des Eisens geht noch weiter. Es hat auch eine zentrale und lebenswichtige Bedeutung für die Energieproduktion unserer Zellen, einschliesslich unserer Muskelzellen, sowie für das reibungslose Funktionieren verschiedener Enzyme, die an unserem Stoffwechsel beteiligt sind.
Risikosituationen für Eisenmangel
Grundsätzlich kann jeder Mensch an einem Eisenmangel leiden. Dennoch sind einige Gruppen aufgrund eines erhöhten Bedarfs, einer unzureichenden Zufuhr oder eines erhöhten Verlusts stärker gefährdet.
Frauen im gebärfähigen Alter
Während der Menstruation verliert eine Frau pro Monat etwa 50 ml Blut, was einem Eisenverlust von 25 mg entspricht. Ein Eisenmangel entsteht, wenn dieser Verlust nicht durch die tägliche Einnahme von einem zusätzlichen Milligramm Eisen ausgeglichen wird. Die meisten jungen Frauen in der Menstruation haben erheblich reduzierte Eisenspeicher. Etwa 20 % der Frauen leiden vor der Menopause an Eisenmangel. Noch ausgeprägter ist er während der Schwangerschaft, in der der Eisenbedarf deutlich ansteigt. Bis zu 30 % der schwangeren Frauen leiden an einer Anämie, die meist durch Eisenmangel verursacht wird.
Vegetarier und Veganer
Eisenmangel mit oder ohne Anämie tritt häufiger bei Menschen auf, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Sie sind eine Gruppe, die besonders gefährdet ist, Mangelerscheinungen zu entwickeln, und bei denen die Ernährung und der Eisenspiegel besonders überwacht werden müssen. Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird weniger gut aufgenommen als Eisen aus tierischen Lebensmitteln. Gute pflanzliche Quellen sind Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Nüsse, Vollkorn und Weizenkleie.
Sportler & Athleten
Spitzensportler, insbesondere Athleten von Ausdauersportarten, haben aufgrund ihrer körperlichen Anstrengungen einen höheren Eisenbedarf als die Durchschnittsbevölkerung. Ausserdem ernähren sich Sportler häufig kohlenhydratreich, was oft wenig Eisen enthält. Eine systematische Einnahme von Eisen ohne ärztliche Laborkontrolle wird nicht empfohlen, da der Körper überschüssiges Eisen nicht aktiv ausscheiden kann.
Kinder & ältere Menschen
In der Wachstumsphase ist der Eisenbedarf erhöht: 14 % der Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren und 9 % der Jugendlichen haben einen Eisenmangel. Bei älteren Menschen ist Eisenmangel ebenfalls häufiger anzutreffen – bedingt durch geringeren Appetit, veränderte Resorption im Magen-Darm-Trakt oder chronische Erkrankungen.
Sprechen Sie mit Dr. med. Daniela Kiepke
Wenn Sie Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Schwäche oder Konzentrationsverlust erleben, lohnt sich eine labordiagnostische Bestimmung Ihres Ferritinwerts im Eisenzentrum Arth.
Quellenangabe: Die Fachinformationen zu Eisenmangel, Zelltransport und Risikogruppen basieren auf Inhalten von check-dein-eisen.ch (aufgeführt als Quellennachweis ohne externe Verlinkung gemäss Impressum).